Paris, Christian Bourgois éditeur, 1966, 12 x 20, 176 pages cousues sous couverture rempliée imprimée. EDITION ORIGINALE sur papier courant.
Reference : EOOOOOOOOHH660520
Une petite tache à la première de couverture.
Le Plaisir du Texte
M. Fabrice Sivignon
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France
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Augsburg, Auf Unkosten Lorentz Kroniger und Gottlie Göbels See.Erben / Buchhändl. 1696. 8°. Doppelblattgrosses gestochenes Frontispiz, doppelblattgrosses Titelblatt, [8] Bl. Vorrede, 119 S., 7 Bl. Tafeln, 128 S., 17 Bl.Tafeln, 141 S., 16 Bl.Tafeln, 90 S., 10 Bl.Tafeln, 119 S., 16 Bl. Tafeln. Pergamentband der Zeit mit handschriftlichem Rückentitel.
VD17 3:004037X. - Lindner 621.01. - Deutsche Bearbeitung der 1660 und 1695 erschienenen französischen Ausgabe von "Les ruses innoncentes", die sich hauptsächlich der Vogeljagd widmet, jedoch auch mit einem vollständigen Kapitel über das Fischen und ein weiteres Kapitel zur Jagd von Kleintieren. Dem deutschen Text lag die Amsterdamer Ausgabe von 1695 zugrunde, deren Bildtafeln spiegelverkehrt reproduziert wurden. Nach Lindner existieren zwei identische deutsche Ausgaben, wovon eine nicht datiert ist. - Mit dem allegorischen gestochenen Titelblatt und 66 teils gefalteten gestochenen Tafeln. - Blatt 35/36 des 2. Teils mit Papierdurchbruch und kleinem Textverlust. Tafel 5 des 3. Teils mit Fehlstelle am äusseren Rand. Titelblatt im Falz mit Japanpapier verstärkt. Einige Tafeln mit restaurierten Falt- bzw. Knickspuren. Ca. 150 Seiten Schnitt und am oberen Rand mit Tintenfleck ausserhalb des Textes. Ohne den hinteren fliegenden Vorsatz. Mit mehreren handschriftlichen Besitzvermerken aus dem 18. bis 20. Jahrhundert auf dem Vorsatz, darunter Emanuel Gaudard, Berner Buchbinder und Förster (1689-1770). - Gutes Exemplar in zeitgenössischem Einband. Komplet und gut erhalten sehr selten.
Paris, Gallimard, 1989. 4°. 347 p., illustré. Reliure pleine toile d'édition, jaquette.
Première édition française. - Originale amercaine publié chez Abbeville Press en 1988. - Petite déchirure au deuxième plat de la couverture et dos légèrement jauni, sinon bel exemplaire.
Paris, Librairie José Corti, Mars 1930. 8°. 32 S. Text und 23 "reproductions de papiers collées et collages" von Arp, Braque, Dali, Derain, Duchamp, Ernst, Lissitzsky, Magritte, Man-Ray, Miro, Picabia, Picasso, Rotchenko, Tanguy. Originalbroschur. Brochure originale.
Bolliger 7, 293. - Originalausgabe. - Die erste bedeutende Monographie über die Collage. Erschien als Katalog zur Ausstellung in der Galerie Goemans von der Corti die unverkauften Exemplare nach der Ausstellung übernahm. Eines von 1000 Exemplaren (neben 5 auf Japan und 15 auf Holland van Geldern) mit dem montierten Verlagshinweis auf Corti auf dem Titel und dem Umschlag. - Umschlag leicht lichtrandig sonst sehr schönes Exemplar. La première monographie significative sur le collage. Publié comme catalogue pour l'exposition à la Galerie Goemans dont Corti a repris les exemplaires invendus après l'exposition. L'un des 1000 exemplaires (outre 5 sur le Japon et 15 sur Holland van Geldern) avec la référence à la librairie Corti monté sur le titre et la couverture. - Couverture légèrement teintée de lumière, sinon très belle copie.
Leipzig, bey Joh. Herbordt Klossen (II: Leipzig, bey Moritz George Weidmann). 1718. 8°. 14 n.n. Bl., 674 S., 13 n.n. Bl. Register, 1 S. Druckfehler, 1 w. Bl.; 6 n.n. Bl., 440 S., 9 n.n. Bl. Register. Schlichter Interimspappband der Zeit mit handschriftlichem Rückentitel.
I: Blake 27 (kennt nur die Ausgabe von 1705). - Heirs of Hippocrates 472 (für die lateinische Erstausgabe). - Titelauflage der ersten deutschen Ausgabe von 1705. Die Auflagenbezeichnungen scheinen sich auf die erstmals 1696 gedruckte lateinische Ausgabe zu beziehen. Vor 1705 ist keine deutschsprachige Ausgabe nachweisbar. - Baglivi (1668-1707) wirkte als Anatom in Rom. Er wurde in seinem kurzen Leben einer der erfolgreichsten Ärzte Italiens. Seine Überlegungen zur Erlangung von Resultaten sind in ihrem logischen Ansatz auch heute noch überraschend. Den zwei Büchern über die medizinische Praxis sind 3 Disserationen beigegeben, wovon die erste sowohl musikgeschichtlich als auch ethnologisch von Interesse ist: Von der Anatomie, Biss und Wirckungen der Tarantel. In der dritten Dissertation beschreibt er die Sektion des Körpers von Marcello Malpighi. - II: Nicht bei Blake, Wellcome u.a. - Garrison-Morton 2121 (für die erste lateinische Ausgabe von 1700). - Erste deutsche Einzelausgabe. - Der Text erschien 1705 in einem Sammelband zusammen mit Baglivis "Zwey Bücher" unter dem Titel: "Untersuchung von denen Kranckheiten der Künstler und Handwercker: worinnen die Kranckheiten, womit fast alle Künstler und Handwercker gemeiniglich befallen werden, genau beschrieben, wie durch die Kunst oder Handwerck solche zugezogen werden, und wie man solche hernachmals aufs beste und leichteste curiren kan." - Ramazzinis Schrift beschreibt erstmals "Berufskrankheiten" von mehr als 50 Berufen, die Möglichkeiten der Prävention und auch die Heilung der Krankheiten. - Zwei der originellsten italienischen Ärzte des späten 17. Jahrhunderts vereinigt in einem Band. - Einband fleckig. Papier durchgehend etwas gebräunt und stockfleckig. Seite 279-313 von Ramazzinis Titel mit Wurmspur im Innenfalz und leichtem Textverlust. Mit dem Exlibris "Kanton Aargau, Medizinische Kommunbibliothek" auf dem Vorsatz. - Beide Titel sind sehr selten.
Bern, In Hoch-Obrigkeitlicher Druckerey, 1776. 4°. 20 S., 1 gefaltete Kupfertafel. Ohne Umschlag, Papierstreifen am Rücken.
Steinke/Profos 1150 (dort nur 14 S. und 1 Bl.). - Erweiterte Fassung des bereits 1765 erschienenen Berichtes. Im Umfang verdoppelt und erstmals mit der Tafel. - Die Tafel zeigt eine Maschine mit allen Details, ähnlich einem Blasbalg und eine Glutpfanne für die Zubereitung eines Tabak-Klistiers, denn: "Eine Bewegung in dem halb erstorbenen Leib zu erwecken, hat man seit 8. Jahren gefunden, dass das bequemste Mittel ist, ein Taback-Clystier in den After beyzubringen ..." - Unser Exemplar mit einem gedruckten datierten Anhang vom 1. Oktober 1776 an die "Herren des Sanitätraths der Stadt Bern", in der Haller seine Überlegungen und die Standorte der beschriebenen Rettungsvorrichtungen erklärt. Dieser Anhang ist in der Bibliographia Halleriana nicht erwähnt.