Paris, Editions Sociales 1972 1 in -8 Broché 254[p.p]
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2 Bde. Augsburg, Gebr. Veith, 1783. 8°. LXXXVII (1) S., 686 S., (1) Bl.; (2) Bl., 784 S. Mit gest. Titelvignette (wiederholt) von Joh. Jos. Störchlin nach J. E. Nilson (cf. Th/B 32/94). Marmor. Lederband der Zeit, Rücken reich vergoldet mit rotem und grünem R'schildchen, goldgepr. Supralibros auf Vorder- und Rückendeckeln.
De Backer/Sommervogel Bd. V, S. 1805. Nr. 5. - Alphabetisch angeordnetes Nachschlagewerk mit Beiträgen von "Aberglauben" bis "Wunderthaten", verfasst von dem Jesuiten Claude François Nonnotte (1711-1793). Die französische Erstausgabe des "Dictionnaire philosophique de la Religion" datiert von 1772, die erste deutsche Ausgabe erschien 1775. Sie enthält einen lobenden Brief von Papst Clemens XIV. an den Verfasser in Latein und Übersetzung, datiert 1772. Nonnotte war ein erklärter Gegner Voltaires, das vorliegende Werk ist eine Reaktion auf dessen "Dictionnaire philosophique portatif"; sein wohl bekanntester Titel ist "Les erreurs de Voltaire". - Mit 2 Exlibris (Medaillon mit den zwei Raben des Meinrad, umgeben vom Motto "Incitamentum, Diligentia et Praemium", datiert 1792, gestochen von Jakob Josef Weidmann (1768-1829) aus Einsiedeln (cf. Th/B 35, 273), wiederholt als Deckelvignetten (ohne Text). - Schönes, sauberes Exemplar. - Drei kleine Läsuren auf den Deckeln von Bd. 2.
(Getruckt zu Tübingen, Durch Ulrich Morhart), anno 1534. 4°. (6) Bl., Bl. 2–237, 7 (von 8) nicht nummerierten Bl. Neuer Lederband im Stile der Zeit mit 2 Metallschliessen.
VD16 F2168. – Frühe deutsche Kosmographie, wobei die vier Kontinente beschrieben werden. Sebastian Franck (1499-1542), deutscher Theologe und Schriftsteller, schloss sich der Reformation an und war vorerst noch als Prediger tätig. Später als Publizist veröffentlichte er auch nicht theologische Schriften. – Es fehlt das erste weisse Blatt und am Schluss das erste Registerblatt (a-b). Das Titelblatt restauriert. Das Papier durchgehend etwas fleckig.
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4 Bände. Leiden, Pierre van der Aa, 1714. Kl.-8°. (18) Bl., 220 (recte 224) S.; (2) Bl. S. 221–228, 233–434; (2) Bl. S. 435–676; (2) Bl., S. 677–1027. Mit gest. Titelblatt (doppelblattseitig), 1 gest. Frontispiz (doppelblattseitig), 68 (davon 50 gef.) und 5 (von 6) gef. Kupferkarten. Lederbände der Zeit mit reicher Rückenvergoldung.
Lonchamp 812. – Haller I, 718. – Barth 17210. – Feller/Bonjour 529. – e-hls (für den Autor). – Erste Ausgabe. – Abraham Ruchat (1680–1750) veröffentlichte das vorliegende Werk unter dem Pseudonym Gottlieb Kypseler von Münster. In der Vorrede beschreibt er sein Anliegen, die West- und Deutschschweizer einander näherzubringen. Ruchat, geboren in Vevey, gilt als der erste bekannte Geschichtsschreiber der Waadt. Er studierte in Lausanne, Bern, Berlin und Leiden Theologie und war ab 1721 als Professor für Redekunst in Lausanne tätig. – Es fehlt die Gesamtkarte der Schweiz, ansonsten ein sehr gutes Exemplar. – Das Papier vereinzelt stockfleckig. Die Vorsätze leimschattig. Die schönen Einbände minim berieben.
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St. Gallen, Ruprecht Weniger, 1740. 8°. (1) Bl., (8) Bl., 752 S., 112 S. Mit 1 gest. Fronistp. u. 1 gef. und kolorierten Karte. Neuer Halbpergamentband im Stile der Zeit mit altem Marmorpapierbezug.
Lonchamp 3231. – Haller IV, 796. – e-HLS. – Feller-Bonjour 493. – Das Hauptwerk des Appenzeller Pfarrers, Schriftstellers und Geographs Gabriel Walser (1695–1776). Der erste historische Teil schliesst an Bartholomäus Bischofbergers Werk an und ergänzt dieses bis 1732. Der landeskundlich wertvollere Teil der Chronik, beruht auf eigenen Beobachtungen, u. a. beschreibt Walser die Verlegung des Leinengewerbes von St. Gallen nach Appenzell, den Anfang des Tabakrauchens, die Teuerung und ihre Folgen, die Hexenverbrennungen und die «Alpkilbinen». – Durchgehend stockfleckig. Die Seiten 419–421 mit kl. Fehlstelle.
Zürich, Johann Wolf, 1598. 4°. (20), 405, (21) Bl. Blindgeprägter Schweinslederband auf Holzdeckeln mit mit 2 Metallschliessen.
VD16 B-9704. - Staedtke: Heinrich Bullinger - Bibliographie 195 u. 381 (Catechismus). - Vierte deutsche Ausgabe. Erschien erstmals 1552 in Lateinisch und 1558 auf Deutsch, übersetzt von Johannes Haller, der den lateinischen Titel "Sermonum - Decades quinque" mit "Hausbuch - Darinn begriffen werden fünfzig Predigen ..." übersetzte. Diese "sind nicht nur eine Sammlung von Predigten, sondern eine Dogmatik, welche seit ihrem erstmaligen Erscheinen 1549 bis 1551 eine wichtige Rolle in den theologischen Auseinandersetzungen vorab in den Niederlanden und in England spielte" (Staetke, 1679 - Hollweg, W.: Heinrich Bullingers Hausbuch). Der Catechismus erschien erstmals zusammen mit der ersten deutschen Ausgabe (1558). - Durchgehend gebräunt und stockfleckig. Blatt 272 mit grösserem Einriss mit Papier- und Textverlust. Einband berieben, bestossen und fleckig.
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